Spastische Hemiplegie mit rechtsseitiger Hemiparese – eine Fallstudie
Eigene Ausarbeitung des Neurologischen Rehabilitationszentrums NORMAN.
Diese Fallstudie stellt keine medizinische Beratung dar und ersetzt weder die Konsultation eines Spezialisten noch eine individuelle Diagnose. Bei Fragen zu Ihrem eigenen Gesundheitszustand wenden Sie sich bitte an einen Arzt oder Physiotherapeuten.
Therapieergebnisse
Patienten sprechen über uns
Patientendaten
Geschlecht
Mann
Alter
64 Jahre
Hauptdiagnose
- Spastik nach Schlaganfall
- spastische rechtsseitige Hemiplegie
- Zustand nach durchgemachter intrazerebraler Blutung
Begleitdiagnosen
- Folgen einer intrazerebralen Blutung
- rechtsseitige Hemiparese
- Sprachstörungen vom Typ der Aphasie
- Gelenkkontraktur
- Zustand nach Injektion von Botulinumtoxin in die Muskeln der rechten oberen und unteren Extremität
Funktioneller Zustand
In diesem Fall wird ein Patient nach einem hämorrhagischen Schlaganfall mit einer bleibenden rechtsseitigen Hemiparese von spastischem Charakter beschrieben. Im funktionellen Zustand fielen Einschränkungen der rechten oberen und unteren Extremität auf, darunter ein erhöhter Muskeltonus sowie Funktionsstörungen der Hand und der oberen Extremität, die eine gezielte Therapie erforderten.
Es wurden Sprachstörungen vom Typ der Aphasie festgestellt, deren Merkmale ausführlicher in dem Artikel über den Verlust der Sprache nach einem Schlaganfall (Aphasie) beschrieben werden. Der Patient blieb in logischem Kontakt und verstand einfache Aufforderungen. In der Dokumentation werden Schwierigkeiten in der verbalen Kommunikation beschrieben, die auf den Bedarf einer Sprachrehabilitation nach einem Schlaganfall hinweisen, bei erhaltenem teilweisem Sprachverständnis.
Im Bereich der Fortbewegung wird die Nutzung eines Dreipunktstocks auf kurzen Strecken sowie die Nutzung eines Rollstuhls auf längeren Strecken beschrieben. Der Patient führte den Transfer vom Rollstuhl auf die Liege durch und wechselte die Position vom Sitzen zum Stehen und umgekehrt.
Relevante medizinische Ereignisse
Es wurde der Einsatz von Botulinumtoxin aufgrund der Spastik nach dem Schlaganfall festgestellt. Das Präparat wurde in die Muskeln der rechten oberen und unteren Extremität injiziert, unter anderem in die Beugemuskeln des Handgelenks, der Finger und des Daumens sowie in die Muskeln der unteren Extremität, die mit der spastischen Fehlstellung des Fußes und der Zehen zusammenhängen.
Im Rahmen der rehabilitativen Behandlung wurden unter anderem individuelle allgemein kräftigende Übungen, neurophysiologische Methoden, die PNF-Methode, Dehnung der Muskeln und Sehnen, Gangtraining mit Hilfsmitteln, freie aktive Übungen, Gleichgewichtsübungen, das Erlernen von Fortbewegungsaktivitäten, die aktive Vertikalisierung sowie Hydromassage eingesetzt.
Zustand des Patienten nach Abschluss der stationären Behandlung
Im Endzustand wird das Fortbestehen einer spastischen rechtsseitigen Hemiparese sowie von Funktionsstörungen der rechten oberen und unteren Extremität beschrieben. Der Patient benötigte weiterhin Arbeit an der Handfunktion, der Sensibilität, der Gang- und Gleichgewichtsschulung sowie an der Stellung der rechten oberen Extremität im Rahmen der weiteren Rehabilitation nach einem Schlaganfall.
Es wird die Nutzung eines Dreipunktstocks beim Gehen sowie eines Rollstuhls auf längeren Strecken festgestellt. In der Dokumentation wird zudem der Bedarf einer weiteren Rehabilitation im häuslichen oder ambulanten Umfeld angegeben.
Weiterer Rehabilitationsverlauf
Nach Abschluss der beschriebenen Behandlungsphase setzte der Patient den Prozess der neurologischen Rehabilitation fort.
Passende Rehabilitationsprogramme zu diesem Fall
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Neurologischer RehabilitationsaufenthaltIn diesem Fall beschriebene Symptome und Defizite
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