Erfahrung seit 1993
Über diesen so langen Zeitraum unserer Tätigkeit haben wir die Bedürfnisse der Patienten sowie ihre Vorlieben gründlich kennengelernt – auch nach schweren Schlaganfällen und einem langen Krankenhausaufenthalt.
NORMAN — spezialisierte neurologische Rehabilitation seit 30 Jahren.Intensive, individuelle Rehabilitation für Menschen nach einem hämorrhagischen und ischämischen Schlaganfall – geführt von einem neurologischen Team und auf die tatsächliche Wiederherstellung verlorener Funktionen ausgerichtet.
Therapieergebnisse
Aufenthalt nach einem Schlaganfall
Ein Rehabilitationsaufenthalt nach einem Schlaganfall sollte sich durch eine maximale Ausrichtung auf die Wiederherstellung verlorener Funktionen auszeichnen.
In Polen verbergen sich hinter dem Begriff „Rehabilitationsaufenthalt“ die unterschiedlichsten Leistungen, darunter Aufenthalte mit Rehabilitation und Pflege, Aufenthalte mit Rehabilitation und Erholung sowie spezialisierte Aufenthalte.
Ein spezialisierter Rehabilitationsaufenthalt für Patienten nach einem hämorrhagischen Schlaganfall (Hirnblutung) sowie nach einem ischämischen Schlaganfall ist eine Rehabilitation, die intensiviert, in einem großen zeitlichen Umfang und unter Berücksichtigung maximaler Sicherheit für den Patienten durchgeführt wird.
Solche Rehabilitationsaufenthalte zeichnen sich durch eine völlig andere Methodik der Arbeit mit dem Patienten aus als bei Aufenthalten mit Rehabilitation und Pflege, Aufenthalten mit Rehabilitation und Erholung oder verschiedenen Aufenthalten in Sanatorien und Erholungszentren.
Selbstverständlich hat auch eine mit Erholung verbundene Rehabilitation ihre Vorzüge, sie eignet sich jedoch keineswegs als zentraler Bestandteil des Therapieplans.
Worauf ein solcher Aufenthalt beruhen sollte
Potenzial des Patienten
Das größte Rehabilitationspotenzial besteht bei Patienten nach einem Schlaganfall unmittelbar nach dem Schlaganfallereignis, weshalb nicht nur der Aufenthalt selbst von Bedeutung ist, sondern auch das, was zuvor geschehen ist.
Der Patient gelangt nach einem Schlaganfallereignis zunächst auf eine Krankenhausstation. Anschließend wird er meist für die primäre Rehabilitation qualifiziert, die von einigen bis zu mehreren Wochen dauern kann. In der weiteren Perspektive stehen in der Regel ausschließlich private Rehabilitationszentren oder die häusliche Rehabilitation zur Verfügung.
Deshalb ist es so wichtig, bereits in der akuten Phase des Schlaganfalls, also noch im Krankenhaus, mit der Rehabilitation zu beginnen. Die bettseitige Rehabilitation umfasst unter anderem die Atemstimulation, die Hustenstimulation, die Schluckstimulation sowie die Vorbeugung von Kontrakturen und Dekubitus.
Patienten, die vom Zeitpunkt des Schlaganfallereignisses an „therapeutisch umsorgt“ sind, erlangen ihre Funktionsfähigkeit in der Regel schneller zurück. Ein tiefer Dekubitus ist beispielsweise in vielen Einrichtungen eine Kontraindikation für die Bewegungsrehabilitation. Dasselbe gilt für die Vorbeugung von Kontrakturen. Je ausgeprägter diese sind, desto länger wird der Weg zur Funktionsfähigkeit höchstwahrscheinlich sein.
Jeder Patient ist anders, weist geringere oder größere Veränderungen im Gehirn auf und befindet sich in einem völlig anderen Stadium des Rehabilitationsprozesses. Deshalb lässt sich das Potenzial des Patienten nur auf der Grundlage einer individuellen und systematischen Arbeit mit einem Physiotherapeuten oder einem Team von Spezialisten einschätzen.
Während eines Rehabilitationsaufenthalts, der mehrere Wochen dauert, sollten die Spezialisten in der Lage sein, eine Prognose zu stellen. Hilfreich ist es zudem zu verstehen, wie lange die Rehabilitation nach einem Schlaganfall dauert – über einen längeren Zeitraum betrachtet. Hier zeigt sich der grundlegende Unterschied zwischen Erholungsaufenthalten und spezialisierten Aufenthalten.
Merkmale der Arbeit
Während eines Rehabilitationsaufenthalts sollten mit einem Patienten nach einem durchgemachten Schlaganfall Spezialisten arbeiten, die über eine berufliche Qualifikation im Bereich der neurologischen Rehabilitation verfügen.
Das bedeutet, dass sie neben einem Hochschulabschluss auch über eine technische und fachliche Vorbereitung im Bereich der neurologischen Rehabilitation verfügen sollten. Ein neurologischer Physiotherapeut ist eine Person, die den Titel eines Magisters im Studiengang Physiotherapie erworben und sich anschließend durch zusätzliche Kurse und Fortbildungen auf die neurologische Rehabilitation spezialisiert hat.
Es ist sehr wichtig, auf die Spezialisierung des Physiotherapeuten zu achten. Neurologische Erkrankungen, zu denen auch der Schlaganfall zählt, sind durch eine Schädigung des Gehirns gekennzeichnet. Zum Vergleich: Ein Bruch des Oberarmknochens und Übungen zur Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit der gesamten oberen Extremität sind die Domäne eines orthopädischen Rehabilitationstherapeuten.
Treten nach einem Schlaganfall Sprachstörungen (Aphasie) auf, sollten in den therapeutischen Prozess auch ein Neurologopäde und eine gezielte Sprachrehabilitation einbezogen werden. Hat der Patient zudem Probleme mit den kognitiven Funktionen, unter anderem mit dem Gedächtnis, dem Assoziationsvermögen oder der Konzentration, empfiehlt es sich, die Hilfe eines Neuropsychologen sowie eine kognitive Rehabilitation in Anspruch zu nehmen.
In der Praxis sollte ein solches Team Folgendes umfassen
Psychische Verfassung des Patienten
Von besonderer Bedeutung ist die psychische Verfassung des Patienten nach einem durchgemachten Schlaganfall. Es ist ein Bereich, der nicht außer Acht gelassen werden darf, wenn eine tatsächliche Verbesserung das Ziel des Aufenthalts sein soll.
Für sie kann bereits auf der Krankenhausstation gesorgt werden. Patienten im Koma oder mit eingeschränktem Bewusstsein reagieren häufig auf äußere Reize wie Berührung, Gespräch und die Anwesenheit nahestehender Personen.
Angesichts der durch den Schlaganfall entstandenen Veränderungen im Gehirn kann sich das Verhalten des Patienten erheblich von dem vor der Erkrankung unterscheiden. Häufig treten Depressionen, Stimmungsschwankungen, Resignation und sogar Aggression auf. Hinzu kommt das Unbehagen, das mit dem Krankenhausaufenthalt und der eingeschränkten Selbstständigkeit verbunden ist.
Sehr häufig kommt es vor, dass eine Person nach einem Schlaganfall keine Anweisungen befolgen möchte, nicht üben will und sich der Rehabilitation widersetzt. Eine sehr große Rolle spielt hier die Familie, die die Verantwortung für den therapeutischen Prozess des nahestehenden Menschen übernimmt.
Der Widerstand gegen einen Rehabilitationsaufenthalt geht meist auf das Trauma zurück, das der Patient durch das Schlaganfallereignis selbst sowie durch den Krankenhausaufenthalt erlitten hat. Aus diesem Grund sollte die Rehabilitation unter möglichst komfortablen Bedingungen stattfinden.
Während der sekundären Rehabilitation sind keine speziellen medizinischen Geräte und keine ärztliche Rund-um-die-Uhr-Betreuung erforderlich. Patienten, die Rehabilitationsaufenthalte in Anspruch nehmen, sind in ihren Vitalfunktionen in der Regel stabilisiert und für eine Rehabilitation unter nicht-stationären Bedingungen bereit.
Aufenthalt bei Norman
Im neurologischen Rehabilitationszentrum Norman führen wir seit 1993 spezialisierte Rehabilitationsaufenthalte durch.
Über diesen so langen Zeitraum unserer Tätigkeit haben wir die Bedürfnisse der Patienten sowie ihre Vorlieben gründlich kennengelernt – auch nach schweren Schlaganfällen und einem langen Krankenhausaufenthalt.
Wir arbeiten mit liegenden Patienten unmittelbar nach einem Schlaganfall, aber auch mit Menschen, die zu einem weiteren Therapieabschnitt zu uns kommen.
Neben dem umfassenden Aufenthalt führen wir auch Programme durch, die auf die Handrehabilitation, die Arbeit an Gang- und Gleichgewichtsstörungen sowie die Wiederherstellung der Sprachfunktion ausgerichtet sind.
Der nächste Schritt
Wir stehen Ihnen bei allen Fragen zum Rehabilitationsprozess gern zur Verfügung.
Senden Sie uns Einzelheiten zum Gesundheitszustand, und wir beurteilen die Situation aus therapeutischer Sicht.
Schreiben Sie uns und beschreiben Sie die Erkrankung sowie den aktuellen Gesundheitszustand. Wir teilen Ihnen mit, wie wir Ihre Situation im Hinblick auf die Rehabilitation einschätzen.
Sie können uns ein Video senden, das den Gesundheitszustand des Patienten zeigt. Wir gehen auf Ihre aktuelle Situation ein und erläutern die therapeutischen Möglichkeiten.