NORMAN — neurologische Rehabilitation seit 30 Jahren.Sprachrehabilitation
Wir bieten eine spezialisierte neurologopädische Rehabilitation für Patientinnen und Patienten mit Aphasie, Dysarthrie, Dysphagie und anderen Kommunikationsstörungen nach neurologischen Erkrankungen.
Therapieergebnisse
Patienten sprechen über uns
Ursache
Probleme mit dem Sprechen treten am häufigsten nach folgenden Erkrankungen auf:
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Wie wir helfen
Was Sprachrehabilitation nach neurologischen Schädigungen bedeutet
Sprachrehabilitation ist die Arbeit an der Wiedererlangung oder Verbesserung der Fähigkeit, sich zu verständigen, zu verstehen, zu artikulieren, die Stimme einzusetzen und sicher zu schlucken. Bei einem Teil der Patientinnen und Patienten geht es vor allem um eine Aphasie nach einem Schlaganfall, bei anderen um Dysarthrie, Dysphagie oder tiefergreifende Störungen des Kontakts mit der Umgebung.
Am häufigsten arbeiten wir mit Patientinnen und Patienten nach einem Schlaganfall, einem Schädel-Hirn-Trauma oder neurochirurgischen Eingriffen sowie im Verlauf neurologischer Erkrankungen. Den Umfang der Arbeit legen wir nach der Diagnostik fest – entsprechend den aktuellen Möglichkeiten der Patientin bzw. des Patienten und dem Therapieziel. Praktische Hinweise haben wir zudem in unserem Ratgeber zu logopädischen Übungen nach einem Schlaganfall zusammengestellt.
Therapieumfang
An welchen Bereichen wir in der Sprachrehabilitation arbeiten
Der Umfang der Therapie hängt von der Art der Störungen ab, umfasst aber meist die folgenden Arbeitsbereiche. Bei ausgedehnteren Defiziten hilft auch die neuropsychologische Rehabilitation.
Aphasie und Kommunikationsstörungen
Wir arbeiten am Sprachverständnis, am Benennen, am Aufbau von Äußerungen und an der Wiedererlangung des Wortschatzes.
- Wir unterstützen Patientinnen und Patienten, denen spontanes Sprechen oder das Verstehen von Anweisungen schwerfällt.
- Ist das Sprechen stark eingeschränkt, entwickeln wir einfachere Formen der Kommunikation mit der Umgebung.
Dysarthrie und die technische Seite des Sprechens
Wir arbeiten an der Atmung, der Stimmkraft, der Deutlichkeit der Artikulation und dem Redefluss.
- Die Übungen wählen wir entsprechend dem Grad der Muskelschwäche und den Möglichkeiten der Patientin bzw. des Patienten aus.
- Ziel ist eine verständlichere, weniger ermüdende und wirksamere Kommunikation.
Dysphagie und der orofaziale Bereich
Dazu gehört die Arbeit am Schlucken, am Lippenschluss, an der Spannung der Gesichtsmuskulatur und am Gefühl im Mundraum.
- Je nach Bedarf setzen wir Mundraumtherapie, orofaziale Stimulation, Massage und Elektrostimulation ein.
- Ziel ist mehr Sicherheit beim Essen, Trinken und im Alltag.
Kognitive Funktionen mit Einfluss auf das Sprechen
Das Sprechen hängt oft von Gedächtnis, Konzentration, Verarbeitungstempo und exekutiven Funktionen ab.
- Deshalb wird die Sprachrehabilitation mitunter mit dem Training von Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Anweisungsverständnis kombiniert.
- Das ist besonders wichtig bei Patientinnen und Patienten mit ausgedehnteren neurologischen Schädigungen.
Ergänzende Therapie
Bei Bedarf kombinieren wir die Sprachrehabilitation mit Handtherapie, Bewegungsrehabilitation, Sehtherapie und Anleitungen für Pflegepersonen.
- Diese Kombination hilft, die Therapieerfolge besser in den Alltag der Patientin bzw. des Patienten zu übertragen.
- Der Umfang der Arbeit richtet sich immer nach den tatsächlichen Bedürfnissen und nicht nach einem starren Schema.
Unser Ansatz
Worauf wir die Sprachrehabilitation stützen
Wir konzentrieren uns auf realistische kommunikative und funktionelle Ziele und passen die Therapie an das konkrete Problem der Patientin bzw. des Patienten an.
Individuelle Diagnostik
Den Umfang der Therapie legen wir nach der Beurteilung von Sprechfunktion, Verstehen, Schlucken, Gedächtnis, Konzentration und den kommunikativen Möglichkeiten der Patientin bzw. des Patienten fest.
Auf das Defizit abgestimmte Therapie
Mit einer Aphasie arbeiten wir anders als mit einer Dysarthrie, einer Dysphagie oder Kommunikationsstörungen infolge tiefergehender neurologischer Schädigungen.
Kombination mit anderen Therapien
Die Sprachrehabilitation wird häufig mit kognitiver Therapie, Atemtraining, Handtherapie, Bewegungsrehabilitation und Anleitungen für Pflegepersonen kombiniert.
Funktionelle Ziele
Wir arbeiten daran, dass die Patientin bzw. der Patient Bedürfnisse besser mitteilen, sicherer Nahrung aufnehmen und im Alltag selbstständiger sein kann.
Therapieziele
Was wir in der Sprachrehabilitation anstreben
Ziel der Therapie kann ein besseres Sprachverständnis sein, eine deutlichere Artikulation, mehr Selbstständigkeit beim Mitteilen von Bedürfnissen, eine Verbesserung der Stimme, sichereres Schlucken oder eine bessere Interaktion mit der Umgebung. Bei Patientinnen und Patienten nach einem Schlaganfall führen wir die Sprachrehabilitation oft parallel zur Rehabilitation der geschwächten Hand und der oberen Extremität durch.
Bei manchen Patientinnen und Patienten steht die Rückkehr zur grundlegenden Kommunikation im Vordergrund, bei anderen die Verbesserung der technischen Seite des Sprechens oder die Wiedererlangung der Funktionen rund um Essen und Trinken. Da das Sprechen auch von Gedächtnis und Aufmerksamkeit abhängt, kombinieren wir die Therapie häufig mit der Rehabilitation kognitiver Störungen. Deshalb erfordert die Sprachrehabilitation immer einen individuellen Behandlungsplan.
Häufige Fragen
Fragen zur Sprachrehabilitation im NORMAN Zentrum
Am häufigsten arbeiten wir mit Aphasie, Dysarthrie, Dysphagie, Kommunikationsstörungen, eingeschränkter Funktion der Artikulationsorgane sowie kognitiven Schwierigkeiten, die sich auf das Sprechen und den Kontakt mit der Umgebung auswirken.
Ja. Die Sprachrehabilitation kann eine Dysphagie-Therapie, Atemtraining, Stimmarbeit sowie die Vorbereitung auf weitere Behandlungs- und Rehabilitationsschritte umfassen.
Ja. Je nach Bedarf kann sie mit Bewegungsrehabilitation, Handtherapie, kognitivem Training, Sehtherapie sowie der Schulung von Pflegepersonen kombiniert werden.
Der nächste Schritt
Sprechen Sie mit uns
Wir stehen Ihnen bei allen Fragen zum Rehabilitationsprozess gern zur Verfügung.
Beschreiben Sie Ihren Fall
Senden Sie uns Einzelheiten zum Gesundheitszustand, und wir beurteilen die Situation aus therapeutischer Sicht.
Beratung per E-Mail
Schreiben Sie uns und beschreiben Sie die Erkrankung sowie den aktuellen Gesundheitszustand. Wir teilen Ihnen mit, wie wir Ihre Situation im Hinblick auf die Rehabilitation einschätzen.
Video des Patienten
Sie können uns ein Video senden, das den Gesundheitszustand des Patienten zeigt. Wir gehen auf Ihre aktuelle Situation ein und erläutern die therapeutischen Möglichkeiten.