Jede Patientin und jeder Patient nach einer Hirntumor-Operation ist einzigartig, mit einem eigenen, individuellen Spektrum an Defiziten und Bedürfnissen. Das Fundament einer wirksamen Rehabilitation bilden präzise angepasste Therapieprogramme, denen eine Beurteilung des funktionellen Zustands der Patientin oder des Patienten sowie der Indikationen und Kontraindikationen für konkrete Rehabilitationsmaßnahmen vorausgehen muss. Erst auf dieser Grundlage lässt sich ein individueller Rehabilitationsplan für die jeweilige Person festlegen.
Im Zentrum NORMAN nehmen wir die Arbeit auf, nachdem wir verschiedene funktionelle Tests durchgeführt haben, die darauf abzielen, die Bedürfnisse der Patientin oder des Patienten zu ermitteln, und nachdem wir uns mit der medizinischen Dokumentation vertraut gemacht haben.
Je nach Lage des Tumors kann sich die Arbeit auf unterschiedliche Bereiche konzentrieren: von der Gangrehabilitation und dem Gleichgewichtstraining über die Rehabilitation kognitiver Funktionen bis hin zur Sprach- und Schlucktherapie, sofern diese Funktionen beeinträchtigt wurden.
Dies ist ein sehr allgemeiner Rahmen und lediglich ein Ausschnitt der Maßnahmen, denn wie bereits erwähnt ist jede Patientin und jeder Patient einzigartig und erfordert einen individuellen Ansatz sowie Methoden und Verfahren, die dem Gesundheitszustand und den Möglichkeiten zum Zeitpunkt der Anreise zum Rehabilitationsaufenthalt entsprechen.
Im Neurologischen Rehabilitationszentrum NORMAN sind wir technisch und fachlich darauf vorbereitet, mit derartigen neurologischen Defiziten zu arbeiten. Seit über 30 Jahren führen wir spezialisierte neurologische Rehabilitationsprogramme durch, die bereits Tausenden von Patientinnen und Patienten aus der ganzen Welt geholfen haben.